Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.03.2017

17:13 Uhr

Fusionspläne der Deutschen Börse

Ende einer Irrfahrt

VonDaniel Schäfer

PremiumDie EU-Kommission wird der geplanten Fusion mit der Londoner Börse am Mittwoch den Todesstoß verpassen. Für das Management der Deutschen Börse heißt es nun: Es muss die Investoren neu für sich gewinnen. Eine Analyse.

Das Scheitern der Fusion mit der LSE wird für das Unternehmen keine dramatischen Folgen haben. dpa

Deutsche Börse

Das Scheitern der Fusion mit der LSE wird für das Unternehmen keine dramatischen Folgen haben.

Scheitern gehört eigentlich nicht zu Carsten Kengeters aktivem Wortschatz. Doch an diesem Mittwoch wird sich der Chef der Deutschen Börse ebendieses eingestehen müssen: Denn die EU-Kommission wird aller Voraussicht nach der geplanten Fusion mit der Londoner Börse den Todesstoß verpassen, indem sie das Vorhaben aus kartellrechtlichen Gründen ablehnt. Damit wird der seit dem britischen Brexit-Referendum im vergangenen Juni quälend lang dahinsiechende Deal endgültig gestorben sein.

Das Scheitern wird keine dramatischen Folgen haben – weder für den Finanzplatz Frankfurt noch für die Deutsche Börse selbst. Gleichwohl rückt das finale Aus für den Megadeal die Führungsspitze rund um Kengeter und Aufsichtsratschef Joachim...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×