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23.05.2017

12:44 Uhr

Gastbeitrag zu Klimaschutz und Gewinnstreben

Ein Lackmustest für die Finanzbranche

VonChristian Thimann

PremiumKann die Finanzbranche etwas zum Klimaschutz beitragen, wie Angela Merkel fordert? Ja, sie kann. Zudem wäre es ein Beweis für die Fähigkeit, mit einer nachhaltigen Perspektive erfolgreich zu sein. Ein Gastbeitrag.

Christian Thimann ist Vorsitzender der EU-Expertenkommission für ein nachhaltiges Finanzsystem und stellvertretender Vorsitzender der G20-Taskforce zur Offenlegung klimabezogener Finanzrisiken. Thimann ist außerdem Direktor für Fragen der Regulierung und der Nachhaltigkeit bei Axa Foto: Alex Kraus für Handelsblatt [M] Alex Kraus für Handelsblatt

Der Autor

Christian Thimann ist Vorsitzender der EU-Expertenkommission für ein nachhaltiges Finanzsystem und stellvertretender Vorsitzender der G20-Taskforce zur Offenlegung klimabezogener Finanzrisiken. Thimann ist außerdem Direktor für Fragen der Regulierung und der Nachhaltigkeit bei Axa

Foto: Alex Kraus für Handelsblatt [M]

Klimaschutz gemeinsam mit großen Finanzumschlagplätzen wie London, Frankfurt, Paris umsetzen: Was Jahrzehnte lang kein Thema war, wird jetzt Mainstream im Denken von Klimaschützern und der Finanzwelt. Den Durchbruch erreichte das Pariser Klimaabkommen mit dem unscheinbaren Satz: Finanzströme müssen mit einem klimafreundlichen Entwicklungspfad „in Einklang“ gebracht werden. Das heißt, die Finanzwirtschaft ist im besonderen Maße gefragt, wenn der Kampf gegen den Klimawandel gewonnen werden soll. Allein bis 2030 bedarf es laut Global Commission on the Economy and Climate Investitionen in nachhaltige Infrastruktur in Höhe von rund 90 Billionen US-Dollar, um das Erderwärmungslimit von zwei Grad Celsius einzuhalten.

Um das Potenzial zu...

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