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21.07.2016

20:00 Uhr

Gefahren durch die Finanzmärkte

Das Irrationale bändigen

VonJulian Nida-Rümelin und Albrecht von Müller

PremiumDie Finanzmärkte haben sich in den vergangenen Jahrzehnten weitaus dynamischer entwickelt, damit stiegen jedoch auch die Gefahren. Wie kann man sie stabilisieren? Ein Algorithmus könnte die Lösung sein. Ein Gastbeitrag.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Weltfinanzmärkte in den letzten Jahrzehnten zwar weitaus dynamischer, damit aber auch gefährdeter wurden. Thomas Dashuber - VISUM, Parmenides Stiftung [M]

Julian Nida-Rümelin (l.) und Albrecht von Müller

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Weltfinanzmärkte in den letzten Jahrzehnten zwar weitaus dynamischer, damit aber auch gefährdeter wurden.

DüsseldorfAm 5. Dezember 1996 hielt der damalige Chef der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, vor dem American Enterprise Institute in Washington eine Rede, in der der Ausdruck „irrational exuberance“ („irrationaler Überschwang“) vorkam. Alan Greenspan spekulierte damals, ob unter Umständen ein irrationaler Überschwang die Werte von Kapitalien und Anlagen in inadäquater Weise in die Höhe getrieben haben könnte. Offenkundig in Reaktion darauf fielen die Börsenindizes weltweit um mehrere Prozent.

Der Schreck war allerdings schnell verflogen, und das Auseinanderdriften des weltweiten Anlagekapitals einerseits und der Weltwirtschaftsleistung andererseits ging munter weiter, bis die sogenannte Dotcom-Blase spektakulär platzte und im Bereich der sogenannten New...

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