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09.05.2016

10:51 Uhr

Geldhäuser als Bremsklotz für Exporte

Bund drängt Banken in den Iran

VonMathias Brüggmann, Yasmin Osman, Dana Heide

PremiumDie Bundesregierung fordert mehr Kreditvergabe für Unternehmen, die in den Iran expandieren wollen. Doch vor allem die großen Geldhäuser scheuen die Iran-Geschäfte – aus Angst vor Strafen.

Nach der Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen den Iran hofft das Land auf gute Geschäft, auch mit der EU. Doch europäische Großbanken tun sich noch schwer, Unternehmen den Schritt in das Land mit Krediten zu finanzieren. dpa

Blick auf Teheran

Nach der Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen den Iran hofft das Land auf gute Geschäft, auch mit der EU. Doch europäische Großbanken tun sich noch schwer, Unternehmen den Schritt in das Land mit Krediten zu finanzieren.

Berlin, FrankfurtFür die deutsche Industrie hätte die Einigung im Atomstreit mit Iran im vergangenen Jahr eigentlich der Auftakt für eine kleine Export-Sonderkonjunktur sein sollen. Doch auch Monate nach dem Ende vieler Sanktionen im Januar kommt der bilaterale Handel nur schleppend in Schwung. Der Grund: Nur wenige Banken sind bereit, Iran-Geschäfte zu finanzieren.

Die Geldhäuser als Bremsklotz für Exporte. Ein Thema, das zum Politikum wird. Gleich mehrfach hat die Bundesregierung die heimischen Banken zu mehr Engagement gedrängt. Das Wirtschaftsministerium hat die Finanzbranche wiederholt zu Gesprächen ins Ministerium gebeten, zuletzt Mitte April, berichten Beteiligte. Außerdem liegt dem Handelsblatt ein Brief von...

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