Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.09.2015

14:33 Uhr

Geschäft mit Übernahmen

„Heuschrecken“ sorgen für heißen Herbst

VonRobert Landgraf, Peter Köhler

PremiumEine bislang geheime Liste zeigt: „Heuschrecken“-Fonds sind aktiver denn je – auch im Mittelstand. Finanzinvestoren mischen derzeit bei nahezu allen großen Deals in Europa mit. Doch der Druck auf die Investoren steigt.

Finanzinvestoren stemmen immer größere Beteiligungen. PhilipsLighting

Philips-Lampensystem

Finanzinvestoren stemmen immer größere Beteiligungen.

FrankfurtEs kommt einem so vor, als ob’s gestern gewesen wäre. Doch der Vergleich der Finanzinvestoren mit „Heuschrecken“ jährt sich schon zum zehnten Mal.

Wie Insektenschwärme fielen Beteiligungsfirmen über die Unternehmen her, plünderten sie und zögen dann weiter, ätzte 2005 der damalige SPD-Chef Franz Müntefering und löste damit die „Heuschreckendebatte“ aus. Zwar versuchten die Beteiligungsmanager noch, sich zu wehren und sich als „Honigbienen“ oder Jobmaschine zu präsentierten. Es half nichts. Das Prädikat „Heuschrecke“ blieb haften.

Ein Jahrzehnt später haben sich die Wogen geglättet, die Heuschrecken sind salonfähig geworden. Stolze 32 Prozent beträgt der Anteil der Beteiligungshäuser an den gesamten Fusionen...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×