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07.09.2016

14:27 Uhr

Geschäftsmodell der Banken

Handeln statt jammern

VonDaniel Schäfer

PremiumD as ewige Zinstief der EZB belastet die deutschen Geldhäuser stark. Doch Notenbank- und Draghi-Schelte bringen die Banken nicht weiter. Die Bankmanager sollten sich lieber auf dauerhaft niedrige Zinsen einstellen – und dieser Erkenntnis Taten folgen lassen.  Eine Analyse.

Das ewige Zinstief der Notenbank belastet die deutschen Geldhäuser enorm. dpa

Die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main

Das ewige Zinstief der Notenbank belastet die deutschen Geldhäuser enorm.

Die Kritik war ebenso lautstark wie scharf: Auf der Bankentagung dieser Zeitung vergangene Woche haben sich Deutschlands Banker auf einen Schuldigen für ihre miserable Lage eingeschossen: Mario Draghi, den Präsidenten der Europäischen Zentralbank. Dessen Null- und Negativzinspolitik „bestraft Sicherheit“ (Deutsche-Bank-Chef John Cryan), sei der Nukleus der „nächsten Finanzkrise“ (Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon) und müsse dringend korrigiert werden (Raiffeisenbank-Präsident Uwe Fröhlich). In seltener Einigkeit über alle drei Säulen hinweg forderten die Topbanker daher eine Kehrtwende, sprich eine sanfte Anhebung der Zinsen und ein Ende der Anleihekäufe.

In der Tat belastet das ewige Zinstief der EZB die deutschen Geldhäuser stark.

Vier Fünftel...

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