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19.01.2016

12:47 Uhr

Gesprengte Geldautomaten

Wie sich Banken gegen Panzerknacker schützen wollen

VonLeonidas Exuzidis

PremiumDie Serie gesprengter Geldautomaten reißt nicht ab, in NRW häufen sich die Fälle. Die Polizei sucht nach den Tätern, die Banken nach Möglichkeiten, sich zu schützen. Die Behörden empfehlen die sogenannte Tinten-Lösung.

Die Reste eines Vorraums einer Commerzbank-Filiale in Bielefeld: Bei den Sprengungen entstehen teils massive Schäden an Gebäude und Einrichtung. Personenschäden gab es bislang noch nicht. dpa

Bilder der Verwüstung

Die Reste eines Vorraums einer Commerzbank-Filiale in Bielefeld: Bei den Sprengungen entstehen teils massive Schäden an Gebäude und Einrichtung. Personenschäden gab es bislang noch nicht.

FrankfurtEtwa 200 Raubüberfälle auf Banken gibt es jedes Jahr in Deutschland. Die Gefahr, geschnappt zu werden, ist groß – und die Beute mitunter gering. Doch Bargeld erbeuten hat weiter Hochkonjunktur – nur auf anderem Wege. Im Jahr 2015 sprengten Banden in Deutschland etwa 145 Geldautomaten in die Luft. Immer nachts waren vor allem entlegene, einzelstehende Automaten oder Vorräume ländlicher Filialen das Ziel. Die Beute kann 100.000 Euro betragen.

In Nordrhein-Westfalen zählte das Landeskriminalamt (LKA) allein von Oktober bis Jahresende 42 Fälle. Und im neuen Jahr sind weitere Automaten hinzugekommen, etwa in Soest und Bonn. Die Serie setzt die Ermittler...

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