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28.10.2015

12:56 Uhr

Goldman Sachs

Brisante Seilschaft an der Wall Street

VonMichael Brächer

PremiumDie engen Verbindungen zur Politik bei Goldman Sachs sind Kritikern schon lange ein Dorn im Auge. Nun gelangte ein Ex-Banker der Investmentbank an brisante Insider-Informationen der New Yorker Bankenaufsicht. Das hat Folgen.

Weil einige Ex-Mitarbeiter in die Politik wechselten, nennen Spötter das Haus auch „Government Sachs“. dpa

Goldman Sachs

Weil einige Ex-Mitarbeiter in die Politik wechselten, nennen Spötter das Haus auch „Government Sachs“.

FrankfurtRohit Bansal war auf die Telefonkonferenz mit seinen Vorgesetzten bei Goldman Sachs bestens vorbereitet. Der Banker präsentierte detaillierte Daten über ein anderes Institut aus New York, das von der amerikanischen Investmentbank beraten wurde. Das Problem: Die Daten waren etwas zu detailliert – sie stammten direkt von der US-Finanzaufsicht. Denn ein Mitarbeiter der New Yorker Notenbank Fed hatte sie Bansal illegal zugespielt.

Laut der „New York Times“ soll sich die folgenreiche Episode so im vergangenen Jahr abgespielt haben. Nun stehen Bansal und der Fed-Mitarbeiter vor einem Deal mit den seither ermittelnden Strafverfolgern, berichtet die Zeitung. Den beiden Bankern, die wegen...

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