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18.02.2016

16:23 Uhr

Griechische Banken

Das Misstrauen hält an

VonGerd Höhler

PremiumFaule Kredite belasten nach wie vor Griechenlands Institute. Die vier wichtigsten Banken haben in den vergangenen Monaten 60 Prozent ihres Börsenwerts verloren. Der Absturz steht auch für die politische Unsicherheit.

Vor dem Bankenschluss im Juni 2015 hoben die Menschen massiv ihre Einlagen ab. Noch heute sind die Griechen den Banken gegenüber skeptisch. Reuters

Lange Schlange vor griechischem Geldautomaten:

Vor dem Bankenschluss im Juni 2015 hoben die Menschen massiv ihre Einlagen ab. Noch heute sind die Griechen den Banken gegenüber skeptisch.

AthenFür die Aktionäre der griechischen Banken begann die Woche fulminant: Am Montag schoss der Bankenindex der Athener Börse um fast 25 Prozent nach oben. Eine „Explosion der Hoffnung“, meldete die Wirtschaftszeitung „Imerisia“. Aber es war nur ein Strohfeuer. Bereits am Dienstag gingen die Bankaktien wieder auf Talfahrt. Am Mittwoch erholten sich die Kurse zwar etwas, aber die hohe Volatilität zeigt: Für eine Entwarnung ist es noch zu früh.

Seit der Rekapitalisierung vom November haben die vier systemrelevanten griechischen Banken bereits rund 60 Prozent ihres Börsenwerts verloren – ein herber Rückschlag für die privaten Investoren, die erst vor drei Monaten...

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