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17.11.2015

17:54 Uhr

Harte Gespräche erwartet

Österreich geht auf Heta-Gläubiger zu

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumDie österreichische Regierung will das Problem der Altlasten der Skandalbank Hypo Alpe Adria schon bald lösen. Wien plant, den Gläubigern ein Angebot über den Rückkauf von Anleihen der Klagenfurter Bank zu unterbreiten.

Die deutsche Finanzbranche bangt um Forderungen von sieben Milliarden Euro. Reuters

Hypo Alpe Adria

Die deutsche Finanzbranche bangt um Forderungen von sieben Milliarden Euro.

WienDer österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) geht davon aus, dass noch im November Gespräche mit den Gläubigern stattfinden werden. Zu den größten Gläubigern gehört eine Gruppe, die Forderungen in Höhe von insgesamt 2,5 Milliarden Euro für Finanzinstitutionen wie die Commerzbank und die FMS Wertemanagement vertritt.

Die Gespräche werden hart. Erst in der vergangenen Woche hatten Österreich und Bayern ihren jahrelangen Streit um die Hypo Alpe Adria mit einem Vergleich beigelegt. Wien überwies 1,23 Milliarden Euro nach München. Aus österreichischer Sicht war der Kompromiss erfreulich, denn die Summe ist deutlich niedriger als geplant. Ursprünglich hatte Bayern auf die...

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