Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.07.2015

15:51 Uhr

Hohe Geldbußen für Banken

Schwarze Schafe gefährden das Finanzsystem

VonMichael Maisch, Yasmin Osman

PremiumOb JP Morgan oder Deutsche Bank – in der Vergangenheit mussten etliche Banken empfindliche Strafen zahlen. Die hohen Geldbußen könnten zur Gefahr für das gesamte Finanzsystem werden. Aber was sind die Alternativen?

Hohe Strafzahlungen verhagelten die Bilanz. ap

Goldman Sachs an der New Yorker Börse

Hohe Strafzahlungen verhagelten die Bilanz.

FrankfurtEs war keine gute Nachricht, die Lloyd Blankfein seinen Anlegern zu überbringen hatte. Bei Vorlage der Halbjahreszahlen gab der Chef von Goldman Sachs zu, dass er überraschend 1,45 Milliarden Dollar zur Seite legen muss, um weitere Hypothekenklagen auszuräumen. Das reichte, um das Ergebnis der ersten sechs Monate zu verderben.

Goldman ist kein Einzelfall. 2009 lagen die Geldbußen für Banken in den USA und in Europa bei drei Milliarden Dollar, hat die Boston Consulting Group (BCG) ermittelt. 2014 waren es bereits 75 Milliarden. Insgesamt kamen in sieben Jahren 200 Milliarden Dollar zusammen.

Geldbußen haben systemrelevante Folgen

Das Ausmaß der Strafzahlungen beunruhigt...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×