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26.05.2017

06:38 Uhr

HSH Nordbank droht Milliardengrab zu werden

Wer soll das bezahlen?

VonFrank Matthias Drost, Michael Maisch, Yasmin Osman, Daniel Schäfer

PremiumBis Ende Februar 2018 muss die HSH Nordbank verkauft sein, sonst droht die Abwicklung. Noch sind neun Monate Zeit, aber der Streit darum, wer im schlimmsten Fall für die Landesbank geradestehen muss, ist bereits entbrannt.

Das Institut hat die Eigentümer schon Milliarden gekostet. dpa

Eingang der HSH Nordbank

Das Institut hat die Eigentümer schon Milliarden gekostet.

Berlin/FrankfurtEs ist eine der heikelsten Operationen am deutschen Finanzsystem seit langem. Bis Ende Februar 2018 muss die HSH Nordbank auf Geheiß der EU verkauft werden, das war eine der Bedingungen für die Genehmigung neuer Beihilfen für die in der Schifffahrtskrise gestrauchelte Bank. Die Sache hat allerdings einen gewaltigen Haken: Sollte der Deal bis dahin nicht über die Bühne gehen, droht die Abwicklung. Weil der Verkauf alles andere als ein Selbstgänger ist, werden im wirtschaftlich scheinbar so robusten Deutschland plötzlich wieder Diskussionen geführt, die an die finsteren Zeiten der Finanzkrise erinnern – und die damalige Suche danach, wer Verantwortung trägt.

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