Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.07.2015

14:42 Uhr

Hypo Alpe Adria

Schadensbegrenzung auf bayerisch

VonKerstin Leitel, Elisabeth Atzler

PremiumÖsterreich und Bayern einigen sich im Streit um die frühere Tochter Hypo Alpe Adria auf eine Kaution. Bayerns Finanzminister Markus Söder spricht von einer seriösen Lösung. Zukünftige Auswirkungen bleiben aber vage.

BayernLB-Chef Riegler (v. r. n. l.), Bayerns Finanzminister Söder, Verhandlungsführer Weidenbusch und Bayerns Sparkassenchef Netzer. dpa

Deal mit Österreich

BayernLB-Chef Riegler (v. r. n. l.), Bayerns Finanzminister Söder, Verhandlungsführer Weidenbusch und Bayerns Sparkassenchef Netzer.

München, FrankfurtEs ist eine Überraschung: Nach wochenlangen Geheimverhandlungen haben sich Österreich und Bayern auf einen Generalvergleich geeinigt. Sie legen damit ihren erbitterten Milliardenstreit über das Erbe der Skandalbank Hypo Alpe Adria bei. Den Deal haben die Politiker eingefädelt, die beiden betroffenen Banken, die BayernLB und ihre frühere österreichische Tochter, saßen nicht mit am Verhandlungstisch.

Österreich überweist nun 1,23 Milliarden Euro auf ein Konto des Freistaats Bayern. Es handelt es sich um eine Art Kaution: Bayern wird den Betrag an Österreich zurückzahlen, wenn die BayernLB bei der Abwicklung der Bad Bank Heta, in der die nicht lebensfähigen Teile der Hypo...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×