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04.07.2016

06:10 Uhr

Hypo-Vereinsbank-Chef Theodor Weimer

„Die Mittelschicht lebt mehr von der Hand in den Mund“

VonSven Afhüppe, Michael Maisch

PremiumDer Chef der Hypo-Vereinsbank spricht im Interview über die Gefahr eines Dominoeffekts nach dem Brexit, Auswege aus der Bankenmisere und erklärt, weshalb die Europäische Zentralbank „logisch und konsequent“ handelt.

Der Chef der Hypo-Vereinsbank sorgt sich vor einem Domino-Effekt in der Europäischen Union nach dem britischen EU-Referendum. imago/Astrid Schmidhuber

Theodor Weimer

Der Chef der Hypo-Vereinsbank sorgt sich vor einem Domino-Effekt in der Europäischen Union nach dem britischen EU-Referendum.

FrankfurtVon seinem Büro im Frankfurter Ableger der Hypo-Vereinsbank (HVB) blickt Theodor Weimer genau auf die Doppeltürme der Deutschen Bank. Im Gespräch mit dem Handelsblatt steht dieses Mal aber seine Sorge um Europa im Mittelpunkt, erst danach geht es um die vielen Probleme von Europas Banken.

Herr Weimer, wie sehr hat Sie die Brexit-Abstimmung geschockt?
Als ich morgens um sechs Uhr ins Büro ging, war ich mit Sorge erfüllt. Kaum jemand hatte wirklich mit einem Brexit gerechnet und deshalb war unklar, wie die Finanzmärkte reagieren würden. Es war nicht ausgeschlossen, dass wir an den Märkten einen neuen Lehman-Schock erleben...

Kommentare (1)

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Herr Michael Zehe

04.07.2016, 08:19 Uhr

Sie hätten Herrn Dr. Weimer mal fragen sollen, warum die Unicredit in Deutschland, seit Ende letzten Jahres, Mittelständlern in großem Umfang kurzfristige Betriebsmittelkredite kündigt, und zwar ohne triftige Gründe. Die Methoden zu denen man da greift, passen nicht zum dem Bild des ehrbaren Bankers, das Herr Dr. Weimer so gerne inszeniert.

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