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12.08.2015

10:29 Uhr

Imtech und die Commerzbank

Wenn 65 Millionen Euro einfach verrauchen

VonSönke Iwersen

PremiumEigentlich sollte die Commerzbank nur eine Kapitalerhöhung für Imtech durchführen, dann tauschte sie Pest gegen Cholera: Wie das Institut vom Gläubiger zum Großaktionär des Skandalunternehmens wurde.

Die Commerzbank musste 47 Prozent der Imtech-Aktien selbst zeichnen, da nur 53 Prozent an Dritte verkauft werden konnten. (Foto: dpa)

Plötzlich Großaktionär

Die Commerzbank musste 47 Prozent der Imtech-Aktien selbst zeichnen, da nur 53 Prozent an Dritte verkauft werden konnten. (Foto: dpa)

DüsseldorfBeim ersten Hinsehen dachten die Imtech-Aktionäre an einen üblen Scherz. Als der Analyst Luuk van Beek vom belgischen Finanzhaus Petercam am 5. August sein neues Kursziel für die Imtech-Aktie ausrief, notierten die Papiere des niederländischen Gebäudeausrüsters bei rund 2,50 Euro. Aber Petercam hatte eine andere Größenordnung im Sinn: zehn Cent.

Nun hatten die Imtech-Aktionäre schon einiges erlebt mit ihrem Unternehmen. Jahrelang hörten sie eine Erfolgsmeldung nach der anderen, 2011 durfte sich das Unternehmen mit dem königlichen Namen Royal Imtech schmücken, und noch Ende 2012 verkündete die Führung beste Aussichten. Dann stürzte der Himmel ein, ein 800 Millionen Euro...

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