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24.06.2015

05:54 Uhr

Institute in schwerer Schieflage

Russisches Banken-Roulette

VonMathias Brüggmann

PremiumDie westlichen Sanktionen und die schwere Rezession stürzen die Banken reihenweise in existenzielle Krisen. Und ein mögliches Ende ist nicht in Sicht. Denn zu diesen Problemen gesellen sich weitere heimische Sorgen.

Es kriselt bei den russischen Banken. So konnte die Sberbank ihren bislang letzten Europabond zur Refinanzierung im Juni 2014 platzieren.

Filiale der Sberbank

Es kriselt bei den russischen Banken. So konnte die Sberbank ihren bislang letzten Europabond zur Refinanzierung im Juni 2014 platzieren.

St. PetersburgAlle Welt blickt auf die derzeit auf die Misere griechischer Banken. Doch gute 2000 Kilometer nordöstlich von Athen sieht die Lage ebenfalls alles andere als rosig aus: Russlands Banken stecken in ihrer wohl schwersten Schieflage seit 17 Jahren. Eine krude Mischung aus westlichen Sanktionen, Rubelverfall, sinkenden Aktienkursen und faulen Krediten hat die Geldhäuser in Moskau und anderen Städten in eine Existenzkrise gebracht. Der große Unterschied zu Griechenland: Es gibt keinen Hoffnungsschimmer, Besserung ist nicht in Sicht.

Im Gegenteil. Zwar machte Russlands Präsident Wladimir Putin noch am Wochenende den versammelten Top-Managern auf dem Petersburger Wirtschaftsforum Hoffnungen auf ein Leben...

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