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22.09.2016

17:12 Uhr

Investmentbanking

Mehr Schein als Sein

VonMichael Maisch

PremiumFast 170 Millionen Dollar sahnen Investmentbanken bei der Übernahme Bayer-Monsanto ab. Doch der Schein trügt: Abgesehen von wenigen Megafusionen bleibt das Geschäft mühsam und zäh. Ein Kommentar.

Die Gebühren, die Investmentbanken für ihre Dienste kassieren, sind auf dem niedrigsten Stand seit 16 Jahren. Megadeals wie Bayer-Monsanto verdecken die trübe Lage. dpa

Banken in Frankfurt

Die Gebühren, die Investmentbanken für ihre Dienste kassieren, sind auf dem niedrigsten Stand seit 16 Jahren. Megadeals wie Bayer-Monsanto verdecken die trübe Lage.

Es ist die größte internationale Übernahme eines deutschen Unternehmens aller Zeiten. Knapp 66 Milliarden Dollar lässt sich Bayer den Zuschlag für den US-Konkurrenten Monsanto kosten. Für die Investmentbanken, die ein Beratungsmandat ergattern konnten, fallen dabei Honorare von sage und schreibe 169 Millionen Dollar ab. Und Bayer ist kein Einzelfall. Das Volumen der angekündigten Fusionen und Übernahmen mit deutscher Beteiligung hat sich im bisherigen Jahresverlauf fast verdoppelt auf 175 Milliarden Dollar. Die lange erwartete Übernahmewelle scheint endlich ins Rollen zu kommen. Eigentlich müssten die Investmentbanker jubeln.

Aber ein etwas genauerer Blick auf die Zahlen für die ersten drei Quartale dieses Jahres...

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