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30.11.2016

08:00 Uhr

Italienische Banken

Zittern in den Palazzi

VonRegina Krieger

PremiumDer Ausgang des Verfassungsreferendums in Italien betrifft Anleger und Banker. Denn das Gelingen der Sanierungspläne für die angeschlagenen Institute des Landes hängt an der politischen Situation. Und auch die italienische Notenbank ist gewappnet.

Das Referendum entscheidet über die Chancen für die Kapitalerhöhung. AFP; Files; Francois Guillot

Zentrale von Monte dei Paschi in Siena

Das Referendum entscheidet über die Chancen für die Kapitalerhöhung.

RomDie Notfallpläne liegen in der Schublade. Denn stimmen die Italiener am Sonntag gegen die von der Regierung gewollte Verfassungsänderung, werden mit großer Wahrscheinlichkeit am Montagmorgen Finanzaktien und Anleihen an Wert verlieren. Die Europäische Zentralbank (EZB) steht im Falle von heftigen Marktreaktionen bereit. Bei einem Sieg des „Nein“ dürften die Währungshüter als Krisenfeuerwehr agieren und ein Fallen der Kurse italienischer Anleihen eindämmen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Berufung auf Notenbank-Insider.

Auch die italienische Notenbank ist gewappnet. Bemerkungen darüber, wie heftig die Krise italienischer Banken sei, seien „übertrieben“, sagte Notenbankgouverneur Ignazio Visco vor ein paar Tagen in Rom. Für die Institute,...

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