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03.01.2017

18:14 Uhr

Kleine Investmentbanken

Auf eigene Faust

VonMichael Maisch

PremiumWenn sich die Stars unter den Investmentbankern selbstständig machen, lehren sie ihre früheren Arbeitgeber nicht selten das Fürchten. Die kleinen, aber feinen Adressen können sich so manchen großen Deal sichern.

Immer öfter kehren erfolgreiche Investmentbanker den großen Instituten den Rücken. Reuters

Schild am Pub „The Banker“ in London

Immer öfter kehren erfolgreiche Investmentbanker den großen Instituten den Rücken.

FrankfurtAls Simon Robey vor vier Jahren beschloss, die US-Investmentbank Morgan Stanley zu verlassen, da stand ihm die Finanzwelt offen. Schließlich war Robey einer der profiliertesten Deal-Maker in der Londoner City. Aber der Brite heuerte nicht bei einem anderen Wall-Street-Haus oder einer europäischen Großbank an, er gründete seine eigene kleine, aber feine Investmentbank. Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Simon Warshaw und Philip Apostolides wollte er künftig auf eigene Rechnung Fusionen und Übernahmen einfädeln.

Zu sagen, dass der Geschäftsplan aufgegangen ist, wäre eine Untertreibung. Als der japanische Technologieriese Softbank im vergangenen Jahr den britischen Chiphersteller ARM für 24 Milliarden Pfund übernahm,...

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