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24.07.2017

11:59 Uhr

Kommentar zur Deutschen Börse

Ein Deal mit vielen Fragezeichen

VonMichael Brächer

PremiumDie Affäre um Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter muss aufgeklärt werden, nicht in Hinterzimmern, sondern im Zweifel vor Gericht. Ein fragwürdiger Deal würde nicht nur ihm mehr schaden als nutzen. Ein Kommentar.

Selbstverständlich gilt für den Börsen-Chef die Unschuldsvermutung. dpa

Carsten Kengeter

Selbstverständlich gilt für den Börsen-Chef die Unschuldsvermutung.

Wer eine Insiderinformation besitzt, darf sie nicht zum Aktienkauf verwenden. Trotzdem deckte sich Carsten Kengeter vor Bekanntwerden der Fusionspläne mit der London Stock Exchange mit Aktien der Deutschen Börse ein – und geriet ins Visier der Staatsanwaltschaft. Ein Vorstandschef unter Insiderverdacht, das ist der größte anzunehmende Unfall für einen Börsenbetreiber. Vergangene Woche teilten die Eschborner nun mit, dass sich in der unrühmlichen Affäre endlich ein Ende abzeichnen könnte:

Die Staatsanwaltschaft habe in Aussicht gestellt, das Verfahren gegen Börsen-Chef Kengeter einzustellen. Zugleich könnten gegen die Börse zwei Geldbußen verhängt werden. Diese „einvernehmliche Gesamtbeendigung“ klingt nach dem Ende eines monatelangen Albtraums. Tatsächlich...

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