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11.08.2016

16:19 Uhr

Kredite für Heimbetreiber

Vorwürfe im Flüchtlingsskandal

VonUrs Wälterlin

PremiumDer spanische Konzern Ferrovial wird beschuldigt, das Leben von Flüchtlingen in australischen Lagern zur Hölle zu machen. Menschenrechtler lasten das indirekt auch dessen Geldgebern an.

„Schon ein Tag des Geschäfts mit Menschenrechtsverletzungen ist zu viel“, so die australische Menschenrechtsorganisation NBIA. AP

Flüchtlinge im Lager auf der Insel Nauru

„Schon ein Tag des Geschäfts mit Menschenrechtsverletzungen ist zu viel“, so die australische Menschenrechtsorganisation NBIA.

CanberraIn Australien wächst der Druck auf internationale Finanzinstitute und Investoren, ihre Geschäftsbeziehung zur spanischen Ferrovial auf Eis zu legen. Der Infrastrukturgigant ist seit Jahresbeginn im Auftrag der australischen Regierung für den Betrieb von Flüchtlingslagern auf der abgelegenen Pazifikinsel Nauru und in Papua-Neuguinea verantwortlich.

In den Lagern werden Asylsuchende festgehalten, die versuchten, per Boot nach Australien zu gelangen. In einer Analyse des australischen Human Rights Law Centre (HRLC) und der Menschenrechtsorganisation „No Business in Abuse“ (NBIA) werden 22 vorwiegend europäische Finanzhäuser gewarnt, durch eine kommerzielle Beziehung zu Ferrovial würden sie ein System unterstützen, das auch von den Vereinten Nationen als...

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