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07.06.2016

18:15 Uhr

Kulturwandel in der Wirtschaft

Die Kreativen fressen die Langweiler

VonFrank Wiebe

PremiumBei JP Morgan sind nun Pullover und Polohemd erlaubt. Doch auch andere Branchen passen sich dem Wandel der Zeit an: Denn wer die Zukunft gewinnen will, darf dabei nicht alt aussehen. Eine Analyse.

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Reuters

JP-Morgan-Chef Jamie Dimon (links) mit Großbritanniens Finanzminister George Osborne

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

Selbst die konservativen Banker werden lässig. Als Jamie Dimon, der Chef von JP Morgan, jüngst von einem Besuch im Silicon Valley nach New York zurückkehrte, verordnete er dem Unternehmen eine neue Kleiderordnung. In den Büros an der Wall Street sind Krawatte und Maßanzug fortan nicht mehr Pflicht. Erlaubt sind offener Hemdkragen, Pullover und Polohemd.

Dimon hat in Kalifornien gelernt: Wer die Zukunft gewinnen will, darf dabei nicht alt aussehen. Die Bank braucht die jungen Talente, die von Start-ups und Internetdienstleistern umworben werden. Da kann man sich nicht den Ruf leisten, zu den Dinosauriern der Unternehmenswelt zu gehören. In Deutschland...

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