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30.10.2015

11:55 Uhr

Langfristbilanz Investmentbanking

Ist der Ruf erst ruiniert ...

VonLaura de la Motte, Daniel Schäfer

PremiumDer Schritt ins Investmentbanking war die größte strategische Veränderung in der Geschichte der Deutschen Bank. Mittlerweile zahlt Deutschlands größtes Geldhaus für dieses lange lukrative Abenteuer einen hohen Preis.

1989 übernahm die Deutsche Bank die britische Investmentbank Morgan Grenfell – bis heute prägt diese Entscheidung das Frankfurter Geldhaus. dpa

Folgenreiche Entscheidung

1989 übernahm die Deutsche Bank die britische Investmentbank Morgan Grenfell – bis heute prägt diese Entscheidung das Frankfurter Geldhaus.

FrankfurtEs war ausgerechnet Alfred Herrhausen, der den Grundstein legte für die größte strategische Veränderung in der Geschichte der Deutschen Bank, die sie bis heute beeinflusst. Der ehemalige Bankchef, der einen Schuldenerlass für Dritte-Welt-Länder propagierte und Geldhäuser öffentlich aufforderte, mit Macht verantwortungsvoll umzugehen, leitete 1989 die Übernahme der britischen Investmentbank Morgan Grenfell ein.

Scharen an Finanzmarktexperten und Wertpapierhändlern stießen so zur Deutschen Bank, die bis dato eine biedere Geschäftsbank war. Am Anfang fremdelten die alten mit den neuen Kollegen. Doch spätestens mit dem Kauf des US-Handelshauses Bankers Trust durch Rolf-E. Breuer eine Dekade später war die Deutsche Bank...

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