Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.06.2015

17:48 Uhr

Libor-Skandal

Finanzaufsicht auf Konfrontationskurs mit Anshu Jain

VonDaniel Schäfer , Katharina Slodczyk, Frank Matthias Drost

PremiumDie Finanzaufsicht Bafin verdächtigt den Deutsche-Bank-Co-Chef Jain der Täuschung bei seiner Aussage zum Libor-Skandal. Das Geldinstitut erklärt den Vorwurf mit einem Missverständnis – doch das reicht nicht.

Der Co-Chef der Deutschen Bank steht erneut unter Rechtfertigungsdruck. Reuters

Anshu Jain

Der Co-Chef der Deutschen Bank steht erneut unter Rechtfertigungsdruck.

Frankfurt, London, BerlinDie Aussage, die Anshu Jain in neue Erklärungsnöte bringt, ist vor zwei Jahren gefallen. Der Co-Chef der Deutschen Bank, der zum Monatsende zurücktritt, soll der Bundesbank gesagt haben, dass er 2011 zum ersten Mal von möglichen Manipulationen des Referenzzinssatzes Libor gehört habe.

Dem widerspricht die deutsche Finanzaufsicht Bafin offenbar. Wie jetzt bekannt wurde, verdächtigt sie Jain der Täuschung. Bereits 2008 habe er eine E-Mail erhalten, in der von Gerüchten über Libor-Tricksereien die Rede gewesen sei. Dieser Vorwurf ist nach Angaben aus informierten Kreisen in einem Brief enthalten, den die Bank zusammen mit dem Abschlussbericht der Bafin über...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×