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28.07.2015

18:55 Uhr

Libor-Skandal um Tom Hayes

Ein Opfer oder doch Drahtzieher?

VonKatharina Slodczyk

PremiumManipulation des Libor-Zinssatzes: Dem Ex-Händler Tom Hayes droht pro Anklagepunkt eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Bevor sich die Jury zur Urteilsberatung zurückzog, wies der Angeklagte alle Vorwürfe zurück.

Auf dem Weg zur Verhandlung im Libor-Prozess vor dem Londoner Southwark Crown Court. ap

Tom Hayes und seine Frau Sarah

Auf dem Weg zur Verhandlung im Libor-Prozess vor dem Londoner Southwark Crown Court.

LondonEs ist vor allem eine Frage, die Richter Jeremy Cooke der zwölfköpfigen Jury auf den Weg gibt: Hat Tom Hayes, ein ehemaliger UBS- und Citigroup-Händler, unredlich gehandelt, als er immer wieder den Wert des Zinssatzes Libor zu beeinflussen versuchte? „Um zu dem Schluss zu kommen, dass er schuldig ist, müssen sie von seiner Unredlichkeit überzeugt sein“, sagt Cooke im Gerichtsprozess um die Manipulation dieser für den Finanzmarkt so wichtigen Referenzmarke.

Nach neun Verhandlungswochen hat der Richter am Montag seine Zusammenfassung der Beweislage beendet. Die Jury hat sich zu Beratungen zurückgezogen, um zu einem Urteil zu kommen. Wann...

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