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02.06.2015

17:25 Uhr

Massiver Stellenabbau

HSBC-Chef Gulliver greift durch

VonKatharina Slodczyk

PremiumStuart Gulliver, Vorstandschef der britischen Großbank HSBC, will bis zu 20.000 Stellen in seinem Haus abbauen. Doch das ist nicht alles – er setzt Verlustbringer auf die Verkaufsliste und könnte die Zentrale verlagern.

Konzernzentrale von HSBC in London: Fast jeder zehnte Arbeitsplatz soll wegfallen. ap

Canary Wharf

Konzernzentrale von HSBC in London: Fast jeder zehnte Arbeitsplatz soll wegfallen.

LondonAls Stuart Gulliver vor gut vier Jahren seinen Job als HSBC-Chef antrat, fiel sein Urteil über die Lage der britischen Großbank wenig schmeichelhaft aus: Sie sei wie ein Auto, das zwar über einen Zwölfzylindermotor verfüge. Doch nur acht Zylinder funktionierten, sagte er.

Das wollte er ändern und hat daher Europas größtem Geldhaus ein umfangreiches Sparprogramm verordnet. 50.000 Stellen hat Gulliver gestrichen, Dutzende Ländergesellschaften und kleinere Einheiten verkauft oder geschlossen. Doch das reicht nicht. Der HSBC-Chef wird daher bei einem Investorentreffen am Dienstag nächster Woche weitere Einschnitte verkünden, um die Kosten zu senken sowie Steuerung und Kontrolle der Bank...

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