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10.07.2015

10:23 Uhr

Milde Richter

Große Prozesse, geringe Strafen nach der Krise

VonElisabeth Atzler

PremiumVerfahren gegen die Ex-Vorstände verschiedener Geldhäuser hat es schon öfter gegeben. Die Prozesse sind häufig ungeheuer komplex.

Im Strafprozess musste Krockow (stehend, mit roter Krawatte) sich wegen Untreue im besonders schweren Fall verantworten. dpa

Matthias Graf von Krockow

Im Strafprozess musste Krockow (stehend, mit roter Krawatte) sich wegen Untreue im besonders schweren Fall verantworten.

FrankfurtAm 9. Juli 2014 wurde der frühere Chef der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher, vom Vorwurf der Untreue freigesprochen. Es war das erste Mal, dass sich ein ganzer Bankvorstand vor Gericht verantworten musste. Auch die anderen fünf Ex-Vorstände entgingen einer Strafe. Die Staatsanwaltschaft hatten ihnen schwere Untreue bei der Abwicklung eines Kreditgeschäfts und Bilanzfälschung vorgeworfen.

Verfahren gab es nach hohen Verlusten auch gegen die Ex-Vorstände anderer Geldhäuser – die alle mit Staatsmilliarden gerettet wurden. Insgesamt wurden rund 20 ehemalige Topmanager angeklagt – und zwei verurteilt. „Die Prozesse waren ungeheuer komplex“, sagt Bankenprofessor Martin Hellmich. Letztlich sei es um...

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