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18.09.2016

20:00 Uhr

Milliardenforderung gegen die Deutsche Bank

Ein unnötiger Schlag gegen eine labile Bank

VonDaniel Schäfer

Premium14 Milliarden Dollar fordern US-Behörden für den Verkauf fauler Hypothekenkredite von der Deutschen Bank. Dabei ist die Summe nicht das Problem, sondern die Indiskretion. Sie gefährdet die Finanzstabilität. Eine Analyse.

Mit ihrer Milliardenforderung sorgen die US-Aufsichtsbehörden für weitere Verunsicherung in Frankfurt. AFP; Files; Francois Guillot

Deutsche-Bank-Logo

Mit ihrer Milliardenforderung sorgen die US-Aufsichtsbehörden für weitere Verunsicherung in Frankfurt.

FrankfurtUm es gleich klarzustellen: Dies soll keine Verteidigungsschrift der Deutschen Bank sein. Denn es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Deutschlands größtes Bankhaus in den vergangenen zwei Jahrzehnten seinen moralischen Kompass verloren hat. Zu viele Mitarbeiter der Bank haben vergessen, was ihnen der legendäre Bankchef Alfred Herrhausen einst ins Stammbuch geschrieben hatte: „Man kann auf Dauer Produkte nur verkaufen, wenn man einen guten Ruf hat.“ Letzteren hat die Bank längst verspielt, die Produkte verkaufen sich schlecht. Denn einige ihrer Banker haben immer wieder gelogen, betrogen, sich bereichert und manipuliert.

Angesichts dieser Vorgeschichte wäre es ein Leichtes, das harte Vorgehen...

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