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24.04.2015

11:00 Uhr

Milliardenstrafe für die Deutsche Bank

Irreführend und falsch

VonDaniel Schäfer

PremiumDie Rekordstrafe von 2,5 Milliarden Dollar ist eine Ohrfeige für die Deutsche Bank. Auch nach Bekanntwerden des Skandals zeigen sich Mitarbeiter des Geldinstituts unkooperativ. Ein Kommentar.

Die Chefs der Deutschen Bank müssen nicht nur den Libor-Skandal aufarbeiten. Reuters

Anshu Jain

Die Chefs der Deutschen Bank müssen nicht nur den Libor-Skandal aufarbeiten.

FrankfurtEs ist eine Rekordstrafe, die alle Erwartungen übertrifft: Spektakuläre 2,5 Milliarden Dollar muss die Deutsche Bank für Tricksereien mit dem Interbankenzinssatz Libor bezahlen. Verursacht wurde dies durch die Unverfrorenheit einer Handvoll Händler, für die keine Regeln zu gelten schienen.

Doch die Einigung auf die bislang mit Abstand höchste Strafe, die eine Bank für derartige Schummeleien bezahlen muss, offenbart eine noch viel schockierendere Wahrheit: Auch nach Bekanntwerden des Skandals haben Mitarbeiter der Deutschen Bank noch Sand in das Getriebe der aufsichtsrechtlichen Ermittlungen gestreut.

Die Anschuldigungen der britischen Aufsichtsbehörde FCA, denen die  Bank im Rahmen der Einigung zustimmen musste, sind...

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