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13.03.2017

18:15 Uhr

Millionen aus Cum-Ex-Geschäften

Commerzbank erleidet Schlappe vor Gericht

VonMichael Brächer, Volker Votsmeier

PremiumIm Streit über 75 Millionen Euro Steuern aus fragwürdigen Aktiendeals hat die Commerzbank eine Niederlage erlitten. Das Hessische Finanzgericht wies eine Klage des Instituts ab. Das Urteil ist richtungsweisend.

Das Geldhaus muss wohl Millionen abschreiben. dpa

Commerzbank-Turm

Das Geldhaus muss wohl Millionen abschreiben.

Frankfurt, DüsseldorfEtappensieg für den Steuerzahler: Die Commerzbank scheitert mit ihrer Klage gegen das Finanzamt Frankfurt V-Höchst. Es geht um rund 75 Millionen Euro Kapitalertragsteuern aus dem Jahr 2008, auf deren Auszahlung das Institut pocht.

Das Finanzgericht Hessen wies die Klage jedoch ab. Die 75 Millionen Euro Kapitalertragsteuer stammen aus Aktiendeals, an denen sich noch die Dresdner Bank beteiligt hatte. Das Geld möchte die Commerzbank als Nachfolgerin aber keineswegs abschreiben. Es geht um komplizierte Geschäfte, die unter dem Stichwort Cum-Ex bekannt wurden. Mit geschicktem Handel von Aktien mit (cum) und ohne (ex) Dividendenanspruch gelang es mehreren beteiligten Instituten, sich eine...

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