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08.02.2016

17:51 Uhr

Nach Fusion mit WGZ Bank

DZ Bank reißt wichtige Posten an sich

VonElisabeth Atzler, Yasmin Osman

PremiumNach der ersten gemeinsamen Vorstandsklausur ist klar: Die Frankfurter DZ Bank wird nach der Fusion mit der Düsseldorfer WGZ Bank die Führungsstruktur dominieren. In der Landeshauptstadt am Rhein regt sich Unmut.

Von der geplanten Fusion auf Augenhöhe mit der WGZ „ist nicht mehr viel übrig geblieben“, sagt ein Insider. Reuters

DZ Bank in Frankfurt

Von der geplanten Fusion auf Augenhöhe mit der WGZ „ist nicht mehr viel übrig geblieben“, sagt ein Insider.

FrankfurtVon den 29 Bereichsleitern kommen 21 von der DZ Bank und acht von der WGZ Bank. Bisher haben die Frankfurter 22 solcher Posten, die Düsseldorfer 15.

Die Spitzengremien beider Geldhäuser entschieden dies vergangene Woche in ihrer ersten gemeinsamen Vorstandsklausur. „Wir haben gute Lösungen im Interesse der künftigen Gesamtbank gefunden“, schreiben sie in einem Brief an die Mitarbeiter, der dem Handelsblatt vorliegt.

Die beiden Geldhäuser, die den rund 1.000 Volks- und Raiffeisenbank gehören, wollen zum 1. August fusionieren. Es ist der fünfte Anlauf für einen Zusammenschluss. Mit einer Bilanzsumme von etwa 500 Milliarden Euro entsteht die drittgrößte Geschäftsbank Deutschlands.

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