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02.11.2015

09:46 Uhr

Nachfolger nicht in Sicht

Blessing stürzt Commerzbank in Führungschaos

VonYasmin Osman, Sven Afhüppe

PremiumMartin Blessing wird die Commerzbank verlassen. Selbst die Überredungskünste von Aufsichtsratschef Müller halfen nichts, der bereit war, seinem Ziehsohn den roten Teppich auszurollen. Das Institut stürzt damit in ein Vakuum.

Unter seiner Führung brauchte das Institut Staatshilfen, nun will sie wieder eine Dividende zahlen. Reuters

Noch-Chef Blessing

Unter seiner Führung brauchte das Institut Staatshilfen, nun will sie wieder eine Dividende zahlen.

Frankfurt, DüsseldorfLange hat Martin Blessing mit dieser Entscheidung gerungen. Aufhören als Chef an der Spitze der zweitgrößten Bank Deutschlands? Oder doch noch einmal weitermachen? Er traf die Entscheidung praktisch in letzter Minute. Für diesen Mittwoch hatte der Aufsichtsrat das Thema Vorstandsvertrag auf die Tagesordnung setzen lassen, wie es in der Bank heißt. Blessing sagte ab – am Sonntag.

Die Pressestelle verschickte daraufhin eilig eine Pflichtmitteilung: „Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank AG Martin Blessing hat heute dem Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus-Peter Müller mitgeteilt, dass er seinen bis Ende Oktober 2016 laufenden Vertrag gerne erfüllen, aber das Angebot einer Vertragsverlängerung nicht annehmen möchte.“

Vergeblich...

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