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01.06.2016

12:57 Uhr

Neue Richtlinie für Banken

Gegenwind für Chef-Abwicklerin König

VonRuth Berschens

PremiumDie Banken wehren sich gegen Pläne der EU, Eigentümer und Gläubiger im Krisenfall zur Kasse zu bitten. Nun bekommen sie Unterstützung von Frankreich und Italien – mächtige Gegner für Chef-Abwicklerin König.

Die Chefin der EU-Bankenabwicklungsbehörde kämpft gegen Widerstände an. dpa

Elke König

Die Chefin der EU-Bankenabwicklungsbehörde kämpft gegen Widerstände an.

BrüsselEs war eine der wichtigsten Lehren aus der Finanzkrise: Wenn Banken zusammenbrechen, sollen nicht die Steuerzahler die Kosten übernehmen, sondern die Eigentümer und die Gläubiger der Institute. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble versprochen. Und so steht es in der EU-Bankenabwicklungsrichtlinie.

Damit die Gläubigerhaftung im Ernstfall auch tatsächlich greift, sollen die Institute demnächst Kapital vorhalten, das bei einem Zusammenbruch der Bank problemlos eingezogen werden kann. Für dieses sogenannte Bail-in-Kapital müssten die Banken mindestens acht Prozent ihrer Bilanzsumme reservieren, in Einzelfällen sogar deutlich mehr. Das meint jedenfalls die Chefin der EU-Bankenabwicklungsbehörde Elke König. Ob die deutsche Spitzenbeamtin...

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