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02.11.2016

21:25 Uhr

Offshore-Geschäfte

Bafin prüft Unterlagen der Banken

VonFrank Matthias Drost

PremiumDie Finanzaufsicht Bafin hat mehrere Banken aufgefordert, ihre Datenbanken nach Offshore-Geschäften mit Mossack Fonseca zu durchforsten. Im Visier der Bafin stehen insbesondere Geschäfte, die auf Geldwäsche abzielen.

Sollte festgestellt werden, dass Banken ihren Kunden bei der Steuerhinterziehung geholfen haben, wird die Bafin die Informationen an die Finanzverwaltung weiterleiten. Reuters

Bafin

Sollte festgestellt werden, dass Banken ihren Kunden bei der Steuerhinterziehung geholfen haben, wird die Bafin die Informationen an die Finanzverwaltung weiterleiten.

Kurz vor der Wahl von Hans-Walter Peters zum Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Banken platzte die Bombe. Auch die Hamburger Berenberg-Bank soll ihren Kunden bei der Gründung von Offshore-Briefkastenfirmen behilflich gewesen sein. Das belegen Daten der Kanzlei Mossack Fonseca aus Panama, die unter anderem der „Süddeutschen Zeitung“ zugespielt wurden (Panama-Papers). Der persönlich haftende Gesellschafter Peters geriet in Erklärungsnot.

Klar ist, dass die Gründung von Unternehmen offshore nicht verboten ist. „Rechtlich kann man den Banken nichts ans Zeug flicken, weil sie nicht ausschließen können, dass Kunden sie missbrauchen“, wirft der Stuttgarter Bankenprofessor Hans-Peter Burghof ein.

Aber immer werfen Briefkastenfirmen Fragen zum Hintergrund...

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