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22.05.2017

15:40 Uhr

Rechtsstreit um dubiosen Aktienfonds

Bank Sarasin soll Drogeriekönig Müller 45 Millionen Euro zahlen

VonSönke Iwersen, Volker Votsmeier

PremiumSeit Jahren streitet der Drogerieunternehmer mit der Bank Sarasin vor Gericht. Es geht um eine Anlage in einem dubiosen Aktienfonds mit vermeintlich märchenhafter Rendite. Nun hat Erwin Müller einen Etappensieg erzielt.

Teilte sein Wissen mit den Ermittlern. dpa

Erwin Müller

Teilte sein Wissen mit den Ermittlern.

Es gab eine Zeit, in der Drogerieunternehmer Erwin Müller eine enge, fast innige Beziehung zur Bank Sarasin pflegte. Das Schweizer Institut stand ihm zur Seite, als er viele Millionen in hochverzinsliche Türkische-Lira-Papiere steckte, finanziert mit Schweizer-Franken-Krediten. Müller investierte auch 100 Millionen Euro in Fonds, welche die Bank empfohlen hatte.

Nach drei Monaten flossen 110 Millionen Euro zurück. Mit dem Bankier Eric Sarasin verstanden sich Müller und seine Frau jahrelang prächtig, sie besuchten sogar gemeinsam die Oper in Zürich.

Diese Zeiten der Harmonie sind passé. Seit Jahren schon streitet Müller mit der nach einem Eigentümerwechsel als J. Safra Sarasin firmierenden Bank....

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