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15.12.2015

14:43 Uhr

Schweizer Banken

Das Zinswunder von Bern

VonHolger Alich

PremiumDie Schweizer Geldhäuser zahlen wegen negativer Leitsätze Hunderte Millionen an die Notenbank. Trotzdem steigen die Zins-Ergebnisse. Die Institute haben die Preise für Kredite erhöht. Sparer bleiben jedoch verschont.

Negativer Einlagenzins soll die Flucht in den Franken stoppen. dpa

Eine Euro-Münze und ein Schweizer Franken

Negativer Einlagenzins soll die Flucht in den Franken stoppen.

ZürichAndréa M. Maechler ist zufrieden. „Die Übertragung des Negativzinses funktioniert gut“, sagte die neue Direktorin der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vergangene Woche in Bern. Seit Mitte Januar müssen Schweizer Banken den Rekord-Strafzins von minus 0,75 Prozent auf Einlagen bei der Notenbank zahlen. Das soll die Flucht in den Franken stoppen – was bisher einigermaßen gelingt. Banken kostet der Strafzins aber eine Stange Geld: Bis Ende September nahm die Notenbank 843 Millionen Franken damit ein. Eigentlich müsste dies tiefe Spuren bei den Ergebnissen hinterlassen. Doch statt zu sinken, ist das Zins-Ergebnis der großen Player im Schweiz-Geschäft bisher sogar gestiegen.

Platzhirsch UBS

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