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17.12.2015

12:12 Uhr

Schweizer Finanzaufsicht

Ex-UBS-Mitarbeiter bekommen Berufsverbot

PremiumIn Chatrooms bezeichneten sie sich als „Das Kartell” und manipulierten Devisenkurse. Nun haben sechs ehemalige UBS-Mitarbeiter ein Berufsverbot verhängt bekommen. Das dürfte sie auf mehrere Jahre von Märkten fernhalten.

Die UBS musste wegen der Devisen-Manipulationen allein in den USA eine Buße von umgerechnet 774 Millionen Franken zahlen. dpa

UBS

Die UBS musste wegen der Devisen-Manipulationen allein in den USA eine Buße von umgerechnet 774 Millionen Franken zahlen.

ZürichDie Schweizer Finanzaufsicht Finma hat Berufsverbote gegen sechs ehemalige Manager und Händler der Schweizer Großbank UBS verhängt. Sie waren an den Manipulationen der Devisen- und Edelmetallmärkte beteiligt. Die Berufsverbote haben laut Finma eine Dauer von zwölf Monaten bis zu fünf Jahren. „Die Finma stellte fest, dass diese Personen für die bereits 2014 festgestellten schweren Verletzungen von Aufsichtsrecht im UBS-Devisen- und Edelmetallhandel eine direkte Verantwortung tragen“, teilte die Aufsicht mit. Die Verfahren gegen vier weitere UBS-Händler waren im August eingestellt worden.

Ein Berufsverbot bedeutet, dass die Betroffenen für die angegebene Zeit nicht in einer Bank oder einem anderen von...

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