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14.09.2016

17:21 Uhr

Skandal bei Wells Fargo

Ein warnendes Beispiel

PremiumDer Skandal im Vertrieb von Wells Fargo zeigt: Es ist schwer für Unternehmen, die Balance zwischen Geschäft und Ethik sicherzustellen. Sie muss immer wieder neu justiert werden. Ein Kommentar.

Die Bank hat einen Ethikkodex – dennoch haben Wells-Fargo-Mitarbeiter die Vertriebsziele vor die Ehrlichkeit gesetzt. Reuters

Wells-Fargo-Logo

Die Bank hat einen Ethikkodex – dennoch haben Wells-Fargo-Mitarbeiter die Vertriebsziele vor die Ehrlichkeit gesetzt.

Auf den ersten Blick scheint es einfach zu sein. Als ich vor Jahren einen deutschen Mittelständler fragte, wie viel Ethik er sich in seinem Geschäft leisten kann, kam die Antwort prompt: „Wir können uns unethisches Verhalten gar nicht leisten.“ Klar: Wer unehrlich ist, untergräbt das Vertrauen der Kunden und schädigt sich selbst. Also liegt es im eigenen Interesse, sauber zu bleiben.

Ganz so einfach ist es aber nicht, vor allem bei großen Unternehmen, wie das Beispiel Wells Fargo zeigt. Die Bank hat einen Ethikkodex, eine anonyme Telefonhotline, über die Mitarbeiter unsaubere Vorgänge anzeigen können, ein Management mit buchstäblich offenen Türen,...

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