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12.04.2016

16:44 Uhr

Stellenstopp in North Carolina

Deutsche Bank setzt Zeichen gegen Diskriminierung

VonAstrid Dörner

PremiumEigentlich wollte die Deutsche Bank im US-Bundesstaat North Carolina rund 250 Arbeitsplätze schaffen. Doch nun wird der geplante Ausbau gestoppt. Grund ist ein neues Gesetz. Das Unternehmen steht damit nicht allein.

Das Geldhaus überdenkt seine Wachstumspläne im US-Staat North Carolina. dpa

Deutsche Bank

Das Geldhaus überdenkt seine Wachstumspläne im US-Staat North Carolina.

New YorkDie Deutsche Bank schaltet sich in den Streit um ein diskriminierendes Gesetz in North Carolina ein. Das Institut wollte in dem konservativen Bundesstaat eigentlich sein Softwareentwicklungszentrum ausbauen. Doch die geplanten 250 Stellen würde die größte deutsche Bank vorerst doch nicht schaffen, teilte Vorstandschef John Cryan am Dienstag mit.

Grund ist ein neues Gesetz, das die Rechte von Homosexuellen und Transsexuellen einschränkt und in der Wirtschaft hoch umstritten ist. Die Bank habe ich dazu verpflichtet, Arbeitsumfelder zu schaffen, in denen niemand diskriminiert werde. „Das nehmen wir ernst“, stellte Cryan klar. „Wir hoffen, dass wir unsere Wachstumspläne in naher Zukunft...

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