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10.04.2015

17:16 Uhr

Strafe nach Libor-Skandal

Deutsche Bank sieht Schuldige nur in den hinteren Reihen

VonLaura de la Motte, Daniel Schäfer , Peter Köhler, Katharina Slodczyk

PremiumDer Deutschen Bank droht eine Rekordstrafe wegen der Manipulation von Interbank-Zinssätzen. Personelle Konsequenzen folgen im Vorstand aber nicht. Und die Rückstellungen für die Strafe reichen nicht aus.

Jürgen Fitschen (links) und Anshu Jain: Seit vielen Monaten warten sie auf die Milliardenstrafe wegen der Zinsmanipulationen. dpa

Deutsche-Bank-Co-Chefs

Jürgen Fitschen (links) und Anshu Jain: Seit vielen Monaten warten sie auf die Milliardenstrafe wegen der Zinsmanipulationen.

Frankfurt/LondonAnshu Jain und die Top-Manager der Deutschen Bank sehen sich außer Gefahr. Trotz einer drohenden Rekordstrafe wegen Zinsmanipulationen in Höhe von mehr als 1,5 Milliarden Dollar gibt es offenbar keine personellen Konsequenzen im Vorstand oder dem erweiterten Top-Management („Group Executive Committee“), heißt es am Freitag in Finanzkreisen.

Die Bank hatte zwar in den vergangenen Jahren wegen der Affäre schon zwölf Mitarbeiter gefeuert und gegen neun weitere Disziplinarmaßnahmen eingeleitet. Doch bei anderen Großbanken mussten auch Vorstände und Vorstandschefs ihren Sessel räumen – beispielsweise bei der britischen Barclays Bank oder der niederländischen Rabobank.

Noch sind die Verhandlungen mit den Behörden in...

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