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21.09.2016

17:57 Uhr

Strafen gegen ausländische Firmen

Der lange Arm der US-Justiz

VonFrank Wiebe

PremiumWer Geschäfte in den USA machen will, muss sich den dortigen Spielregeln unterwerfen. Verstöße können teuer werden, wie unter anderem die Deutsche Bank schmerzhaft erfahren musste. Und nicht nur das.

Die USA setzen ihre Vorstellung von Gerechtigkeit vehement durch. dpa

Justitia-Statue

Die USA setzen ihre Vorstellung von Gerechtigkeit vehement durch.

Wofür sind US-Behörden zuständig? Im Prinzip für alles, was die Interessen der USA betrifft, und zwar weltweit. Dabei gilt nach amerikanischem Selbstverständnis der Grundsatz: Im Zweifel hat das US-Recht Vorrang vor dem anderer Staaten. Wer amerikanischer Steuerzahler ist, hat alles zu versteuern, was er irgendwo auf der Welt verdient. Und die Banken sollen möglichst weltweit dabei mitspielen. In der Praxis führt das dazu, dass US-Steuerzahler Probleme haben, in Deutschland Konten zu bekommen. Und dazu, dass in manchen Fällen US-Bürger in den USA Steuern zahlen müssen, obwohl sie nicht dort wohnen und dort keinen Penny verdienen. Bei der Wertpapieraufsicht ist es...

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