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10.02.2016

06:43 Uhr

Top-Ökonom Ernst Fehr

„Boni und andere explizite Anreize haben Fallstricke“

VonIngo Narat

PremiumBei der Festlegung von Extra-Zahlungen für Top-Manager werden viele Fehler gemacht, sagt der renommierte Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr von der Universität Zürich. Im Interview spricht er zudem über gute Firmenführung und Bankenexzesse.

Der Ökonomieprofessor der Universität Zürich genießt Weltruf und erregt viel Aufmerksamkeit mit seinen Veröffentlichungen. Er kämpft gegen das klassische Bild eines rational handelnden Wirtschaftssubjekts. Nik Hunger für Handelsblatt

Ernst Fehr

Der Ökonomieprofessor der Universität Zürich genießt Weltruf und erregt viel Aufmerksamkeit mit seinen Veröffentlichungen. Er kämpft gegen das klassische Bild eines rational handelnden Wirtschaftssubjekts.

Der Mann hat praktisch nie Zeit. Es ist fast ein Glücksfall, wenn sich Ernst Fehr über eine Stunde auf ein Gespräch einlässt. Aber da ist er ganz entspannt. Der Wirtschaftsprofessor an der Universität Zürich ist ein umtriebiger Geist, versucht klassische Ökonomie mit Ideen aus der Verhaltenswissenschaft und Hirnforschung zu verbinden. Er glaubt, dass man Firmenmanager durch schlechte Entlohnungssysteme keine Fehlanreize geben darf. Der Österreicher Fehr schlägt ein alternatives Modell vor. Und das hat er auch schon ausprobiert, mit Erfolg, wie er sagt.

Professor Fehr, gute Unternehmensführung ist entscheidend für den Erfolg einer Firma. Welche Rolle spielen Anreize für das Topmanagement?

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