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04.09.2015

06:24 Uhr

UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber

„Wir befinden uns im Auge des Hurrikans“

VonGabor Steingart

PremiumUBS-Verwaltungsratschef und Ex-Bundebank-Präsident Axel Weber kritisiert im Interview die Rettungspolitik der Europäischen Zentralbank. Und er stellt fest, dass die Armen ärmer und die Reichen reicher werden.

Axel Weber (l.), Ex-Bundesbank-Präsident und Verwaltungsratspräsident der UBS im Gespräch mit Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart.

Interview

Axel Weber (l.), Ex-Bundesbank-Präsident und Verwaltungsratspräsident der UBS im Gespräch mit Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart.

Die Handelsblatt-Tagung „Banken im Umbruch“ ist für Axel Weber beinahe schon ein Pflichttermin. In diesem Jahr ging der ehemalige Bundesbank-Chef besonders hart mit den europäischen Notenbankern und der Politik ins Gericht.

Herr Professor Weber, in den USA hat die Notenbank Fed die Zinswende erst angedeutet, dann angekündigt. Sind Sie optimistisch, dass den Worten in Kürze auch Taten folgen?
Ich denke, es ist höchste Zeit, dass die Amerikaner ihre Geldpolitik normalisieren. Die Phase der extrem niedrigen Zinsen war direkt nach der Finanzkrise berechtigt, aber nur da.
Notenbankchefin Yellen zögert, womöglich auch aus politischen Gründen. Amerika befindet sich im Vorwahlkampf. Das Letzte, was eine demokratische...

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