Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.02.2017

15:24 Uhr

Überziehungszinsen

Immer Ärger mit dem Dispo

VonFrank Matthias Drost

PremiumDie Regierung nimmt die Banken bei der Transparenz von Dispozinsen in Schutz. Dabei arbeiten einige Institute nach wie vor mit intransparenten Referenzzinsätzen. Für Verbraucher ist das wie eine Blackbox.

Viele Banken passen ihre Disposätze verspätet an, kritisieren Verbraucherschützer. dpa

Kontoauszug

Viele Banken passen ihre Disposätze verspätet an, kritisieren Verbraucherschützer.

BerlinFür viele Verbraucher sind die nach wie vor relativ hohen Dispozinsen ein Ärgernis. Sie werden fällig, wenn man das Girokonto überzieht. Mit mehr als 34 Milliarden Euro stehen die Bundesbürger hier bei ihren Banken in der Kreide. Obwohl sich die Geldhäuser angesichts der Niedrigzinsen sehr günstig refinanzieren können, geben sie den Zinsvorteil nur sehr schleppend an die Verbraucher weiter.

Grund genug für die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen, Nicole Maisch, das Bundesverbraucherministerium um eine Einschätzung der Lage zu bitten.

Wegen steigender Gebühren: Tausende Kunden beschweren sich bei der BaFin

Wegen steigender Gebühren

Tausende Kunden beschweren sich bei der BaFin

Viele Bankkunden ärgern sich über steigende Gebühren - und beschweren sich bei der Finanzaufsicht Bafin über ihr Geldinstitut. Zwar gab es 2016 weniger Beschwerden als ein Jahr zuvor. Doch die Aufseher werten das nicht als Grund zur Entwarnung

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. „Die neue gesetzliche Verpflichtung von Banken und Sparkassen, die Höhe ihrer Dispozinssätze ‚klar,...

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr André Hink

28.02.2017, 15:55 Uhr

Auf der Seite der Bafin (www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Dispokredit/dispokredit_node.html) heißt es unter -

Ist die Bank bei der Festlegung des Zinssatzes frei?

Bei der Höhe des Zinssatzes ist die Bank nicht an einen Referenzzinssatz gebunden, sondern kann Anpassungen nach eigenem geschäftspolitischem Ermessen vornehmen.

Die Grenzen bemessen sich nach den Vorschriften über das Wucherverbot nach § 138 Bürgerliches Gesetzbuch....

ca. 18% ?





Frau Edelgard Kah

28.02.2017, 16:51 Uhr

Wie ich lese, sind die hohen Dispozinsen für viele Verbraucher ein Ärgernis. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Billig auf Pump zu leben, zählt nicht zu den Menschenrechten. Ist nicht oft genug gepredigt worden, dass man sein Konto nicht überziehen und für unvorhergesehene Notfälle 3 Monatsgehälter vorhalten soll?

Im übrigen ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Zinsen wieder steigen. Dann werden auch die Ratenkredite wieder teurer. Auch darüber wird sicher geklagt werden. Ach wie ist doch alles so teuer.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×