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03.05.2017

18:05 Uhr

Umzug wegen Brexit

Standard Chartered sagt Ja zu Frankfurt

VonMichael Maisch, Katharina Slodczyk

PremiumDie britische Großbank Standard Chartered will ihre Europa-Zentrale am Main aufbauen. Ein weiterer Erfolg für die deutsche Finanzmetropole, die mit dem Zuzug weiterer prominenter Geldhäuser rechnen darf.

„Wir wollen eine Tochtergesellschaft in der EU aufbauen, um sicherzustellen, dass wir vorbereitet sind.“ dapd

Standard Chartered in London

„Wir wollen eine Tochtergesellschaft in der EU aufbauen, um sicherzustellen, dass wir vorbereitet sind.“

Frankfurt, LondonEigentlich macht die britische Großbank Standard Chartered den Löwenanteil ihres Geschäfts in Asien, Afrika und dem Mittleren Osten. Aber am Mittwoch stand Frankfurt für das Geldhaus im Mittelpunkt. Denn das Institut mit Hauptsitz in London hat die Stadt am Main zur neuen Zentrale in Kontinentaleuropa gekürt. Damit reagieren die Briten auf die Ungewissheit rund um den Ausstieg des Königreichs aus der EU.

„Wir wollen eine Tochtergesellschaft in der EU aufbauen, um sicherzustellen, dass wir vorbereitet sind“, sagte Chairman Jose Vinals am Mittwoch bei der Jahreshauptversammlung in London. Mit rund 100 Mitarbeitern ist Frankfurt bereits jetzt der größte Standort...

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