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28.07.2016

18:00 Uhr

Verkauf der Internetbank Fidor

Ritterschlag für deutsches Fintech

VonElisabeth Atzler, Katharina Schneider

PremiumDie französische Großbank BPCE übernimmt überraschend die Internetbank Fidor. Deren Chef, Matthias Kröner, bleibt an der Spitze des Start-ups und will „Europa erobern“. Bisher fehlte der Bank Geld zum großen Wachstum.

„Wir wollen die Kultur erhalten, die Fidor jetzt hat.“

Matthias Kröner

„Wir wollen die Kultur erhalten, die Fidor jetzt hat.“

FrankfurtMatthias Kröner ist einer, der die etablierten Banken gerne herausfordert. Zweimal schon hat er für Furore gesorgt. Kröner stand, gerade einmal 30 Jahre alt, an der Spitze der DAB Bank, des ersten Onlinebrokers Deutschlands. Heute ist der 50-Jährige Chef der Internetbank Fidor und hat auch hier ein neues Geschäftsmodell erfunden: Fidor lebt von der direkten Vernetzung der Kunden. Das geht so weit, dass die Klienten mitbestimmten, wie viel Zinsen sie auf ihre Einlagen bei der Bank bekommen.

„Der Kunde als Co-Manager“, so nennt Kröner seinen Ansatz. Als „Mitmach“-Bank wird Fidor, 2009 gegründet, bezeichnet. Sie will ihren 125.000 Kunden...

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