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21.07.2016

17:10 Uhr

Verkauf steht auf der Kippe

Postbank wird zum Spielball der Deutschen Bank

VonMichael Maisch, Daniel Schäfer

PremiumEigentlich wollte sich die Deutsche Bank von der Postbank trennen. Doch die blanke Not zwingt das Institut, den Verkauf zu überdenken. Wer soll die Tochter auch kaufen? Konzernchef Cryan könnte nun einen anderen Weg gehen.

Die Bonner Tochter bleibt ungeliebt. dpa

Logos der Postbank und der Deutschen Bank

Die Bonner Tochter bleibt ungeliebt.

FrankfurtDie Deutsche Bank steckt in der Zwickmühle. Eigentlich muss sich Vorstandschef John Cryan von der Tochter Postbank trennen, weil er das dort gebundene Kapital dringend für andere Geschäftsfelder braucht. Auf der anderen Seite findet sich angesichts der desolaten Lage europäischer Banken derzeit kein Käufer für die Postbank. Schließlich kämpfen mögliche Interessenten mit eigenen Problemen und der Nullzinspolitik der Europäische Zentralbank. Deshalb denkt die Deutschen Bank jetzt doch wieder darüber nach, den Bonner Ableger zu behalten. „Wenn wir keinen guten Verkaufspreis bekommen, werden wir die Postbank nicht verkaufen,“ sagte ein Manager der Bank.

Die Deutsche Bank hat turbulente Wochen hinter...

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