Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.06.2017

07:10 Uhr

Vermögensverwalter

Blick in den Abgrund

VonIngo Narat

PremiumDie Branche der Vermögensverwalter steht vor einer Zeitenwende. Druck auf die Gebühren, steigende Kosten und kippende Finanzmärkte könnten ihre Gewinne einbrechen lassen – die Geschäftsmodelle stehen auf dem Prüfstand.

Vermögensverwalter sind in vergleichbarer Position - von nun an geht es bergab. imago/blickwinkel

Bergwanderer auf einem Gipfelplateau

Vermögensverwalter sind in vergleichbarer Position - von nun an geht es bergab.

FrankfurtEs ist ein Kampf ums Überleben. Kommt es ganz schlimm, könnten die Gewinne der Vermögensverwalter in Europa um über 80 Prozent absacken. Das legt ein Zukunftsszenario nahe, das die Beratungsfirma Oliver Wyman für das Handelsblatt durchgerechnet hat. „Die Gefahr eines Gewinneinbruchs ist so groß wie lange nicht. Dafür gibt es viele Signale“, befürchtet Matthias Hübner, Partner bei Oliver Wyman.

Grundlage für das Schreckensszenario für die Anlagebranche in Europa bilden Zahlen für das vergangene Jahr: Ein betreutes Kapital von 21 Billionen Euro führte zu Einnahmen von 73 Milliarden Euro, daraus abgeleitet ein geschätzter Gewinn von etwa 28 Milliarden Euro (siehe...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×