Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.08.2016

12:25 Uhr

Vertrauenskrise nach Putschversuch

Türkische Banken leiden unter politischen Turbulenzen

VonGerd Höhler, Elisabeth Atzler

PremiumIn Ankara beteuern Regierung und Notenbank, dass die heimischen Geldhäuser stabil sind. Doch es gibt erste Anzeichen für Probleme. Müssen sich deutsche Sparer sorgen? Viele nutzen die Tagesgeld-Angebote der Institute.

Die innenpolitische Krise trifft die türkischen Banken zusätzlich. Bloomberg/Getty Images

Filiale der Denizbank in Istanbul

Die innenpolitische Krise trifft die türkischen Banken zusätzlich.

Athen, FrankfurtDie politischen Turbulenzen nach dem gescheiterten Putsch und den „Säuberungen“ in der Türkei machen den Banken des Landes zu schaffen. Zwei türkische Banken mussten geplante Anleiheemissionen stornieren. Die Agentur Moody’s prüft derzeit eine Herabstufung von gleich 17 türkischen Geldinstituten. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat angesichts einer „Phase verstärkter Unberechenbarkeit“ die Kreditwürdigkeit der Türkei bereits um eine Stufe von „BB+“ auf „BB“ herabgestuft. Das beeinträchtigt auch die Bonität der Banken. Denn kommt es zu einem Abzug von Investorengeldern aus den Anleihe- und Aktienmärkten, würde darunter auch die Liquidität der Banken leiden.

Die Istanbuler Börse hatte mit einem Kurssturz...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×