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23.04.2015

20:00 Uhr

Vertrieb bei den Sparkassen

Der Kampf um die Provisionen

VonKatharina Schneider

PremiumDie Banken wollen Vertriebsprämien für Finanzprodukte für sich behalten und wappnen sich gegen eine neue Rechtsprechung. Vorreiter dabei sind die Sparkassen, andere Institute könnten folgen – zu Lasten der Anleger.

Anlegerschützern sind die Provisionen für Berater schon lange ein Dorn im Auge. ap

Beratungsgespräch

Anlegerschützern sind die Provisionen für Berater schon lange ein Dorn im Auge.

DüsseldorfMal ehrlich, lesen Sie das sogenannte Kleingedruckte? Also die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)? In den vergangenen Wochen haben die Sparkassen ihre Kunden kollektiv dazu aufgefordert. Der Grund: Sie haben in ihre Bedingungen für Wertpapiergeschäfte die Klausel „Verzicht des Kunden auf Herausgabe von Vertriebsvergütungen“ aufgenommen.

Das klingt sperrig, doch die Lektüre lohnt. Denn es geht um viel Geld: Kunden sollen darauf verzichten, dass die Sparkasse ihnen Vertriebsvergütungen – auch Provisionen genannt – auszahlt, die sie von Fondsgesellschaften oder anderen Wertpapieremittenten bekommt. Bei Fonds gehören dazu der Ausgabeaufschlag, der beim Kauf des Fonds fällig wird, und die Bestandsprovision, die sich in den...

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